Kinder trauern. Manchmal laut, manchmal still, manchmal völlig unerwartet.
Und pädagogische Fachkräfte stehen dazwischen: zwischen Verantwortung, Zeitdruck, Eltern, Kollegium und der eigenen Unsicherheit. Denn der professionelle Umgang mit Tod, Trauer und Verlust gehört bis heute nicht zur klassischen Ausbildung in pädagogischen Berufen.
Viele Fachkräfte spüren: Ich möchte helfen, aber ich weiß nicht, wie.
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Die Angst, etwas Falsches zu sagen.
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Die Sorge, Kinder zu überfordern.
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Die Unsicherheit, ab wann Unterstützung nötig ist.
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Die Frage, wie ich tröste, ohne zu vertrösten.
Genau hier setzen meine Fachweiterbildungen in Trauerpädagogik an.

Wenn Fachkräfte trösten sollen, aber selbst unsicher sind
Was meine Fachweiterbildungen besonders macht
Meine Weiterbildungen vermitteln Wissen, Methoden und Gesprächsführung, damit pädagogische Fachkräfte auch in belastenden Situationen ruhig, klar und professionell handeln können.
Kein theoretischer Überbau. Sondern direkt anwendbar im pädagogischen Alltag.
Praxisnah statt theoretisch
Ich arbeite mit echten Fallbeispielen, konkreten Sprachhilfen, erprobten Methoden und realistischen Situationen aus dem pädagogischen Alltag. Meine Weiterbildungen sind so aufgebaut, dass Sie das Gelernte direkt anwenden können, nicht irgendwann, sondern ab dem nächsten Arbeitstag.
Fachlich fundiert
Meine Arbeit verbindet entwicklungspsychologische Erkenntnisse, systemische Perspektiven, trauersensible Haltung und trauerpädagogische Elemente. Ich vermittle keine Meinungen, sondern fundiertes Fachwissen, das Orientierung gibt.
Stärkend statt überfordernd
Trauerpädagogik darf nicht zusätzlich belasten. Sie soll entlasten.
Sie soll Klarheit schaffen, statt Druck zu erzeugen.
Sie soll Fachkräfte handlungsfähig machen – nicht perfektionistisch.
Inhalte meiner Fachweiterbildungen Trauerpädagogik
Meine Fachweiterbildungen sind modular aufgebaut und können je nach Bedarf kombiniert oder als Gesamtpaket gebucht werden.

Grundlagen der Kindertrauer
Ich vermittle das Grundverständnis von Trauer, ihre Symptome und Ausdrucksformen, den Unterschied zur Trauer bei Erwachsenen und ob es einen zeitlichen Rahmen im Trauerprozesses gibt.
Sie lernen, Kindertrauer fachlich einzuordnen, statt sie zu bewerten.

Alterstypologie Kindertrauer
Wie Kinder in unterschiedlichen Entwicklungs-phasen trauern.
Ich vermittle altersdifferenziertes Wissen über Trauerreaktionen bei:
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Kleinkindern
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Vorschulkindern
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Grundschulkindern
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Kindern im Übergang zur Pubertät
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Jugendlichen
Sie lernen, was hinter scheinbar widersprüchlichem Verhalten steckt und warum „Pfützenhüpfen“, Rückschritte oder Aggressionen oft völlig normale Ausdrucksformen von Trauer sind.

Gesprächsführung & Sprache
Halbwahrheiten erzeugen Angst.
Hier geht es um die Kraft der Sprache. Ich zeige, warum Halbwahrheiten, Metaphern und Beschönigungen verunsichern, statt Sicherheit zu schaffen.
Sie lernen:
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wie Sie über den Tod sprechen, ohne zu überfordern
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wie Sie Gefühle benennen
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Schuldgefühle entkräften
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welche sprachlichen Stolperfallen Sie vermeiden sollten.

Systemische Perspektive
Trauer wirkt nie isoliert. Sie verändert immer ganze Systeme und bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Warum ein Verlust nie nur ein einzelnes Kind betrifft, sondern das gesamte soziale Gefüge.
Sie lernen Dynamiken wie Parentifizierung, Schuldzuschreibungen und emotionale Überlastung zu erkennen und einzuordnen.

Rituale & kreative Interventionen
Mache Dinge lassen sich nicht sagen, aber ausdrücken.
Rituale sind kein Bastelangebot, sondern neurobiologische Regulation.
Sie lernen, wie Rituale gezielt eingesetzt werden können, um Kindern einen Ausdruck für ihre Gefühle zu ermöglichen.
Um direkt starten zu können, erhalten Sie erste Vorlagen, die auch für Gruppen geeignet sind.

Kinderschutz & Trauer
Wann ist Trauer noch gesund und wann wird sie gefährlich?
Es geht um Abgrenzung, Verantwortung und Handlungssicherheit. Ich vermittle Ihnen, Warnsignale zu erkennen, Risiken einzuordnen und professionelle Schritte einzuleiten.
Themen sind Kindeswohlgefährdung im Kontext Trauer, Suizidalität, selbstverletzendes Verhalten, Depression,
§ 8a SGB VIII und Hilfesysteme.

Meine Haltung
"Trauer ist kein Problem, sie ist ein Prozess!"
Mein Ziel ist nicht, dass Sie alles „richtig“ machen.
Mein Ziel ist, dass Sie sicher werden.
Weil Sicherheit nicht durch perfekte Worte, sondern durch Haltung, Wissen und Handlungskompetenz entsteht.
Für wen ist die Fachweiterbildung geeignet?
Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte u.a.
1. Erzieher*innen
2. Lehrkräfte
3. Schulsozialarbeiter*innen
4. Fachkräfte der Jugendhilfe
5. Träger, die präventiv handeln möchten und
6. alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Was Sie nach meiner Weiterbildung können
Nach meiner Fachweiterbildung:
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ordnen Sie Kindertrauer fachlich ein
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erkennen altersabhängige Reaktionen
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führen schwierige Gespräche sicher
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wissen, was Sie sagen sollten und was nicht
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nutzen Rituale und kreative Methoden gezielt
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verstehen systemische Zusammenhänge
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erkennen Gefährdungen
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wissen, wann externe Hilfe notwendig ist
Sie gewinnen nicht nur Wissen, sondern innere Sicherheit.
Expertin für kindliche Trauer und emotionale Bildung in pädagogischen Systemen.

Ich bin Mama, Coach und Trauerpädagogin und begleite Bildungseinrichtungen dabei, Kinder sicher, empathisch und professionell durch Verlust- und Krisensituationen zu führen.
Mein Weg in die Trauerbegleitung begann aus eigener Erfahrung, als unser Sohn den Tod seiner Uroma erlebte und mir bewusst wurde, wie herausfordernd kindliche Trauer sein kann – selbst mit pädagogischem Hintergrund.
Geprägt haben mich sowohl die Weiterbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder und Familien als auch mehrere Jahre Praxiserfahrung im Krematorium im Kontakt mit trauernden Menschen, Kindern und Familien.
Ergänzt wird dies durch meine Ausbildung als ganzheitliche Kinder- und Jugendcoachin und meine langjährige Arbeit in Bildungseinrichtungen.
Ich unterstütze pädagogische Fachkräfte dabei, kindliche Reaktionen im Kontext von Entwicklung, Belastung und möglichen Verlusterfahrungen einzuordnen. Im Mittelpunkt stehen Handlungssicherheit, altersgerechte Kommunikation und praxisnahe Impulse für den pädagogischen Alltag.
Mein Anspruch ist es, Trauer als festen Bestandteil emotionaler Bildung sichtbar zu machen, Teams zu entlasten und Strukturen zu schaffen, die Kindern Halt, Orientierung und Resilienz geben – in Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
Das sagen Teilnehmende über die Weiterbildung

